Pressemitteilung: nesseler Gruppe legt Grundstein für neuen Standort in Weisweiler

  • Nördlich des Kraftwerks Weisweiler entstehen ein Fertigteilwerk, Bürogebäude und ein Bauhof mit Platz für bis zu 500 Mitarbeitende
  • Start der Produktion von Fertigteilen für Immobilien und Infrastrukturprojekte voraussichtlich im Herbst 2025
  • Neue Produktionsverfahren zur Reduktion von CO-Emissionen; autarke Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe

Eschweiler, 14. Juni 2024 – Die nesseler Gruppe, ein führender Anbieter von Planungs- und Bauleistungen sowie Betonfertigteilen, hat heute den Grundstein für ihren neuen Standort nördlich des Kraftwerks Weisweiler gelegt. Auf einer Fläche von 120.000 m² entstehen ein neues Fertigteilwerk, ein Bürogebäude und ein Bauhof. Zu den Gästen der Grundsteinlegung zählten unter anderem Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen), Nadine Leonhardt (Bürgermeisterin der Stadt Eschweiler) und Dr. Lars Kulik (Vorstandsmitglied für das Ressort Braunkohle der RWE Power AG).

v.l.n.r.: Karl-Peter Arnolds (Vorsitzender der Geschäftsführung bei nesseler), Nadine Leonhardt (Bürgermeisterin der Stadt Eschweiler), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Lars Kulik (Vorstandsmitglied für das Ressort Braunkohle der RWE Power AG), Martina Nesseler (Gesellschafterin), Joachim Nesseler (Geschäftsführender Gesellschafter der nesseler holding)

Expansion, Modernisierung und Standortkonsolidierung
Das Gelände an der neu erschlossenen Indelandstraße gehörte zum ehemaligen Tagebau Inden und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Babor Beauty Cluster und zum Hammer Logistik Campus (beide Am Grachtweg). Die Baugenehmigung wurde im März dieses Jahres erteilt und ermöglicht eine 24-Stunden-Produktion.

nesseler produziert seit 1967 Fertigteile im eigenen Werk in Aachen-Forst, wo sich auch der betriebseigene Bauhof befindet. Aufgrund begrenzter Erweiterungsmöglichkeiten und der Nähe zu einem Wohngebiet suchte nesseler nach einem neuen Standort. Ein Neubau in Aachen schied aus, da entsprechende Flächen nicht zur Verfügung standen.

Derzeit betreibt nesseler in Aachen neben dem Fertigteilwerk und dem Hauptsitz im Indeweg weitere Bürogebäude an der Neuenhofstraße und der Eilendorfer Straße. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, der für Herbst 2025 geplant ist, werden diese Standorte geschlossen und – ergänzt um einige Fachabteilungen aus dem Indeweg – der Umzug nach Weisweiler erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt werden dort auch wesentliche Teile der Fertigteilproduktion sowie die Bewehrungserstellung und eine moderne, nachhaltige Betonteileproduktion starten. Die Fertigteilproduktion der sogenannten Flächenteile bleibt zunächst in Aachen-Forst. Sie wird in einem zweiten Bauabschnitt in einigen Jahren ebenfalls nach Weisweiler umziehen. Für die Ansiedlung in Weisweiler sind bis 2025 rund 200 und in einer späteren Ausbaustufe bis zu 500 Arbeitsplätze vorgesehen.

Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus
Das neue Fertigteilwerk der nesseler Gruppe wird mit modernster Technologie ausgestattet und ermöglicht die Herstellung intelligenter Betonfertigteile, die den Anforderungen des modernen Bauens gerecht werden. „Mit dem neuen Werk setzen wir auch neue Maßstäbe in der Automatisierung und Robotik“, sagt Karl-Peter Arnolds, Vorsitzender der Geschäftsführung bei nesseler. „Wir werden hier insbesondere Betonfertigteile für unsere Produkte n.Brücke, n.Balkon, n.Office und n.Fassade herstellen. Unser neues Werk wird ausschließlich mit regenerativen Energien versorgt und auf den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff vorbereitet sein. Wir reduzieren unsere CO₂-Emissionen deutlich, machen unseren neuen Standort zukunftssicher und weitgehend unabhängig von externen Energielieferungen und Preisschwankungen. In unserem neuen Fertigteilwerk und Büro schaffen wir Raum und Arbeitsplätze, wo unsere Mitarbeitenden planen, produzieren und forschen können. Bei der Gebäudehülle unseres neuen Büros – natürlich ein n.Office – kommt erstmals unsere neue Carbonbetonfassade zum Einsatz, bei der die Fenster, der Sonnenschutz und die Elektroverkabelung bereits im Werk integriert werden. Wir werden in Weisweiler ein innovatives und nachhaltiges Bauzentrum schaffen.“

Gemeinsames Wachstum in der Region
„Serielles und modulares Bauen wird immer wichtiger. Wir stellen intelligente Betonfertigteile für unsere Produkte, für dringend benötigte neue Brücken sowie für schlüsselfertige Bauprojekte her. Die Ansiedlung ist unser klares Bekenntnis zur Region. Wir freuen uns, dass wir mit der Stadt Eschweiler und RWE Power zwei starke Partner gefunden haben, die uns bei der Umsetzung dieses wichtigen Expansionsprojektes unterstützen“, so Arnolds.

„Zukunft des Bauens made in Nordrhein-Westfalen. Mit dem neuen Fertigteilwerk setzt die nesseler bau gmbh bei der Betonproduktion auf die neusten Standards bei Automatisierung und Robotik. Die Wahl des Standorts auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Inden in Weisweiler ist zudem ein gutes Zeichen für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Hier entstehen auch in der Bauwirtschaft nachhaltige Arbeitsplätze“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nadine Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt Eschweiler, zur Ansiedlung: „Eschweiler ist gefragter Standort für Gewerbe und Industrie. Ich freue mich sehr darüber, dass die nesseler Gruppe mit modernster Technik in Eschweiler investiert und hier in Zukunft rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen wird.“

Lars Kulik, Vorstandsmitglied des ehemaligen Grundeigentümers RWE Power: „nesseler ist das dritte große Unternehmen an der Ostseite unseres Kraftwerks Weisweiler. Die unmittelbare Nachbarschaft der Neuansiedler zum Braunkohlenkraftwerk verbildlicht den großen Strukturwandel in unserer Region. Dazu tragen wir unter anderem mit einem gezielten Flächenmanagement bei. Gute Infrastruktur, großes Know-how auf allen Seiten und ein starker Umsetzungswille bei den Beteiligten machen solche Premium-Ansiedlungen möglich, von denen unsere Region langfristig und nachhaltig profitiert.“

Fotos: Andreas Möltgen Fotografie / Hannes Braatz

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Die nesseler Gruppe präsentiert sich auf der diesjährigen polis Convention erstmals mit einem eigenen Stand

Bereits zum 10. Mal findet am 24. und 25. April die polis Convention in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler in Düsseldorf statt. Die bundesweite Fachmesse für Stadt- und Projektentwicklung hat sich mittlerweile als Pflichttermin für unsere Branche etabliert. Als nesseler Gruppe sind wir dort bereits seit vielen Jahren an Gemeinschaftsständen vertreten. In diesem Jahr präsentieren wir uns erstmals mit einem eigenen Stand.

Die polis Convention ist die bedeutende Plattform für Kommunen, Stadtplanerinnen und -planer, Architektinnen und Architekten, Projektentwicklerinnen und -entwickler, Investorinnen und Investoren sowie Institutionen, Verbände und Studierende der einschlägigen Fachbereiche, um aktuelle Projekte zu präsentieren, relevante Themen zu diskutieren und ihr Netzwerk durch wertvolle Kontakte zu erweitern.

Entwickeln und Vermarkten, Planen, Bauen und Betreiben – das sind die Geschäftsfelder, mit denen unsere Unternehmensgruppe seit über 100 Jahren den kompletten Lebenszyklus der Immobilie abbildet. Als erfahrener Partner bündeln wir vielfältige Kompetenzen unter einem Dach. Von der Vermarktung, Projektentwicklung und Bauträgerschaft über die Bauplanung, Rohbauarbeiten, die schlüsselfertige Ausführung von Bauwerken, das Betreiben und Bauen im Bestand bis hin zur Produktion von Betonfertigteilen im eigenen Werk: Als nesseler Gruppe bieten wir die komplette Wertschöpfungskette der Gebäude aus einer Hand.

Besuchen Sie uns an unserem Stand A 07.1. Erfahren Sie dort aus erster Hand, wie wir mit unseren Leistungen zur Stadt- und Projektentwicklung beitragen. Lernen Sie unser Team kennen und tauschen Sie sich vor Ort mit unseren Expertinnen und Experten aus. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begrüßen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Erster nesseler Winter Cup ein voller Erfolg

Am Wochenende 27.+28.01.2024 fand in Stolberg der erste #nesselerwintercup statt, der von der Jungendabteilung des VfL 08 Vichttal ausgetragen wurde. In insgesamt 7 Turnieren der Altersklassen 2012-2018 fanden 112 Begegnungen statt.

Seit Anfang des Jahres unterstützen wir den Jugendsport des VfL 08 Vichttal e.V., der mit knapp 1000 Mitgliedern, 24 Teams und ca. 48 Übungsleiterinnen und -leitern zu den größten Sportvereinen der StädteRegion Aachen zählt. Der Verein führt 20 Jugend-Teams in allen Jahrgängen, die in der Vichttal Akademie ausgebildet werden.

Als nesseler Gruppe unterstützen wir diese wertvolle Nachwuchsarbeit und haben gemeinsam mit dem Verein das Jugendturnier “nesseler Winter Cup” ins Leben gerufen, das in diesem Jahr erstmalig ausgetragen wurde.

Es traten Teams aus der Stolberger und Aachener Region sowie aus Köln, Bergisch Gladbach und Wattenscheid gegeneinander an.

Wir bedanken uns bei allen Kids, Teams, Coaches, Vereinen, Eltern und Ehrenamtlichen, die zum Gelingen des nesseler Winter Cups beigetragen haben.

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BIM-Services: Champions mit Methode

Bereits seit 2012 wenden wir in unseren Projekten die digitale Arbeitsweise des Building Information Modeling – kurz BIM – an und bauen diese kontinuierlich weiter aus. Am 1. Juli 2023 wurde dafür eine eigene Abteilung gegründet: Leiter der neuen BIM Services ist Daniel Simons, unterstützt von drei weiteren Mitarbeitenden und zwei Werkstudentinnen. „Wir kümmern uns um die Umsetzung der BIM-Methodik und setzen damit die Leitplanken für die nesseler-Bauprojekte“, fasst Daniel Simons zusammen. Dabei geht es um viel mehr als nur die Erstellung des 3D-Modells: Zentrale Aufgabe ist die strukturierte Erfassung aller Daten eines Gebäudes für die kollaborative Zusammenarbeit zwischen allen nesseler-Bereichen, dem Auftraggeber und externen Partnern – von der Planung bis zum Bau und späterem Betrieb.

Daniel Simons, Geschäftsfeldleiter BIM Services

Dazu werden zunächst alle Anforderungen des Auftraggebers in einen BIM-Projektabwicklungsplan übertragen, die einzelnen Fachmodelle zu einem BIM-Koordinationsmodell zusammengeführt und systematisch auf Stimmigkeit überprüft. Zur Bearbeitung von Aufgaben und zum Austausch von 3D-Modellen und Dokumenten dient die zentrale Kommunikations- und Datenplattform Catenda Hub, die von unserem Team in den Projekten bereitgestellt wird. Die Sanierung und der Erweiterungs-Neubau des denkmalgeschützten Königin-Luise-Gymnasiums in Köln war das erste Projekt, das von A bis Z komplett in BIM durchgeplant wurde und somit die Initialzündung für unsere BIM-Champions. Den Titel in der Kategorie Betrieb/Unterhalt erhielt das damals noch der IT zugehörige Team 2021 für die Entwicklung einer Lösung, einzelne Bauteile im 3D-Modell per Handscanner mit einem Barcode anzureichern. Dies ermöglicht es dem Bauherren später, die Daten zu Wartungszwecken für sein Facility Management abzurufen.

Feuertaufe für die neue Abteilung ist der Bau des neuen Forschungszentrums an der Uniklinik Köln, das komplett digitalisiert mit hohem Detaillierungsgrad (LOD500) mit BIM geplant und realisiert wird. Das Zusammenspiel zwischen dem Bauherrn mit seinen „massiven BIM-Anforderungen“ und uns als Generalunternehmer ist bundesweit einmalig: Der Neubau wird zuerst vollständig virtuell im Computer gebaut, danach vor Ort aus den generierten Daten umgesetzt und im Anschluss hochgenau als As-built-Modell fortgeschrieben. Auch intern sorgt das Team dafür, dass sich BIM bei allen nesseler-Projekten etabliert und sich einheitliche Attributierungs-Standards für das Datenmanagement durchsetzen. Für jeden Begriff soll es nur eine Bezeichnung geben.

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nesseler bau gmbh übernimmt die Domowart Gebäudetechnik GmbH

Die nesseler bau gmbh hat mit Wirkung zum 01.01.2024 die Domowart Gebäudetechnik GmbH aus Halle (Saale) mit Verwaltungssitz in Köln erworben. Mit der Übernahme von Domowart schaffen wir eine wichtige Ergänzung unseres Portfolios im immer bedeutender werdenden Markt der TGA (Technische Gebäudeausrüstung).

Wir freuen uns über diese Kompetenzerweiterung unserer Unternehmensgruppe und heißen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Domowart herzlich willkommen.

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Carbonbeton – Baustoff mit Zukunft

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist aus dem Bauen nicht mehr wegzudenken. Als Unternehmen stellt sich nesseler seiner Verantwortung und beweist – wie schon so oft in seiner über 100jährigen Geschichte – Mut zur Innovation und zukunftsweisenden neuen Geschäftsmodellen. Mit dem für uns herausfordernden Projekt, ein neues Fertigteilwerk und Büro zu bauen, stellen wir nicht nur die Weichen für die Zukunft der nesseler Gruppe, sondern treiben den Fortschritt mit der geplanten Carbon-Sandwichfassade für die neue Firmenzentrale in Weisweiler auch in eigener Sache voran.

Im Rahmen der nesseler-Nachhaltigkeitsstrategie und angestrebten Klimabilanzierung werden alle Projekte künftig unter dem „Cradle to Cradle“-Prinzip betrachtet: Der Fokus liegt auf innovativer und effektiver Fertigung von Betonfertigteilen unter Einsatz von nachhaltiger, energieeffizienter Technik wie z.B. Wasserstoff. Gewährleistet werden soll ein kreislaufgerechter Einsatz von Materialien – mit ressourcenschonenden Produkten, die entweder als biologische Nährstoffe zurückgeführt oder als „technische Nährstoffe“ kontinuierlich im Kreislauf gehalten werden können. Die Primärprodukte (Carbon und Beton) können nach der Nutzungsphase wieder sortenrein getrennt, die Carbonfasern in anderen Produkten wiederverwendet werden.

Dr. Martin Hiester, Leiter Abteilung Unternehmensentwicklung

Leicht, extrem tragfähig, hochfest – und dabei nachhaltig

Durch den verhältnismäßig neuen Werkstoff Carbonbeton erleben Fassaden aus Beton zurzeit eine Renaissance, so ein Beitrag in der Zeitschrift Bauingenieur. Als Alternative zum konventionellem Stahlbeton eröffnen leistungsfähige, nichtmetallische Bewehrungsmaterialien zahlreiche neue Möglichkeiten durch leichtere, dünnwandige und dauerhafte Bauteile mit architektonisch anspruchsvollen Oberflächen. Neben Carbongelegen zählen dazu textile Materialien auf Basis von Glas- oder Basaltfasern. In Matten-, Stab- oder Faserform haben sie herausragende Vorteile gegenüber der konventionellen Bewehrung. Dr. Martin Hiester, Leiter der Abteilung Unternehmensentwicklung, fasst weitere Vorteile des Hightech-Werkstoffs zusammen: Textilbewehrter Carbonbeton ist leicht, extrem tragfähig, hochfest und korrosionsbeständig, und dabei ressourcenschonend, weil bei der Herstellung der Bauteile weniger Zement- und Beton gebraucht werden. Die Betonüberdeckung für den rostenden Stahl entfällt und die Verwendung von nichtrostender Bewehrung erhöht die Lebensdauer enorm. Schlankere Bauteile bedeuten auch mehr Fläche im Innenraum – nicht ganz unerheblich in Premiumlagen und bei steigenden Grundstückspreisen.

Gewährleistet wird auch ein kreislaufgerechter Einsatz dieser Materialien. Die Primärprodukte (Carbon, Dämmstoffe, Beton, Einbauteile) können nach der Nutzungsphase wieder sortenrein getrennt, die Carbonfasern sowie die Betonbestandteile in anderen Produkten wiederverwendet werden. An der Cradle-to-Cradle-Zertifizierung, die uns dies bescheinigt, arbeiten derzeit ebenfalls Mitarbeiter aus der Unternehmensentwicklung.

Ein weiterer großer Vorteil und Blick in die Zukunft: In Verbindung mit neuen Betonen auf Basis alternativer Bindemittel sowie dem Einsatz von Recyclingbeton können die textilen Bewehrungen bei abnehmender Alkalität ihre Leistung entfalten und damit den CO2-Ausstoß von Bauteilen weiter reduzieren.

Der Haken: Die Bauweise ist für Neubauten bisher wenig etabliert. Seit wenigen Monaten existiert zwar eine erste technische Norm, der Markt für zugelassene Bauweisen und Produkte ist jedoch noch sehr überschaubar, und es fehlt somit an Erfahrungen. „Wir sind aktuell dabei, den Prozess einer Zustimmung im Einzelfall (ZiE) und vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG) für die Außenwand und Sandwichfassade zu durchlaufen“, sieht Dr. Hiester einer ersten Zertifizierung für nesseler zuversichtlich entgegen. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens laufen in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Massivbau (IMB) der RWTH Aachen experimentelle Untersuchungen zur Ermittlung der Tragfähigkeiten der Einzelkomponenten des Fassadensystems. Prototypen der carbonbewehrten Sandwichfassade wurden bereits im Maßstab 1:1 im Betonfertigteilwerk in Aachen gebaut. Der Nachweis der Brandsicherheit wird durch einen externen Brandschutzgutachter erbracht – die Revolution des Bauwesens nimmt wieder einmal in Aachen Fahrt auf.

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Stammkapital der nesseler bau gmbh um 14,5 Mio. € auf 25 Mio. € erhöht

Geschäftsführung der nesseler bau Gmbh (v.l.n.r.): Karl Arnolds (Vorsitzender), Fritz Schupp, Andreas Klinkenberg

Wir setzen auf Wachstum – und damit ein Zeichen gegen die aktuellen Herausforderungen in unserer Branche. Um unserem Geschäftsvolumen sowie immer größer und komplexer werdenden Einzelprojekten Rechnung zu tragen, wurde das Stammkapital der nesseler bau gmbh durch Beschluss der Gesellschafterversammlung mit Wirkung zum 03.11.2023 um 14,5 Mio. € auf 25 Mio. € erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgte aus Gesellschaftsmitteln. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein Geschäftsvolumen von ca. 250 Mio. € mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Durch die Erhöhung des Stammkapitals gewährleisten wir auch dauerhaft die finanzielle Basis für weitere Innovationsprojekte, um unsere strategische Agenda voranzutreiben. Im Transformationsprozess der Bau- und Immobilienbranche hin zu mehr Nachhaltigkeit sowie zu Digitalisierung und Roboterisierung wollen wir vorne mit dabei sein. So investieren wir z.B. in einen neuen Standort in Eschweiler-Weisweiler, wo auf einer 12 Hektar großen Fläche ein hochmodernes Fertigteilwerk und Bürogebäude entstehen werden. Für diese Ansiedlung sind bis 2025 rund 200 und in einer späteren Ausbaustufe bis zu 500 Arbeitsplätze vorgesehen.

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ideen bauen – auch in unserer neuen Niederlassung Ruhr in Essen

Unsere Unternehmensgruppe wächst weiter. Nach Frankfurt freuen wir uns, in Essen unsere neue Niederlassung Ruhr zu eröffnen. Niederlassungsleiter ist Emilio Bertarelli. Wir wünschen ihm allzeit eine glückliche Hand und viel Erfolg.

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Containerstellung nach Hochwasser

Nach dem verheerenden Hochwasser vor gut zwei Jahren stellte die nesseler Gruppe zwei kostenlose Container an die Wabe. In den Containern konnte die Arbeit schnell wieder aufgenommen werden. Zwei Jahre wurden die Stolberger dort in all ihren Anliegen weiter beraten. Nun bezieht die Wabe ihre neue Beratungsstelle und die Container wurden abgeholt. Der Abtransport durch unsere Mitarbeiter wurde von der Presse begleitet und unser Geschäftsführer Fritz Schupp zum Pressetermin eingeladen.

Foto: MDH/Sonja Essers

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Eröffnung des InnoDom Cologne

Eröffnung des InnoDom Cologne

Seit dem 01. Juni können die ersten Mieter in das Innovations – und Gründungszentrum der Universität zu Köln einziehen. Der neue Name „InnoDom“ wurde im Rahmen eines Wettbewerbs von studentischen Gründer:innen vorgeschlagen. Bei dem Projekt handelt es sich um ein fünfstöckiges Bürogebäude in unmittelbarer Nähe zum Unihauptgebäude. Die Universität unterstützt hier zukünftig Forscher:innen, Erfinder:innen und Gründer:innen. Wirtschaftsministerin Mona Neubauer und Wissenschaftsministerin Ina Brandes haben den InnoDom im Juni feierlich eröffnet.

Minister Neubauer: „Gründerinnen und Gründer der Hochschule brauchen Raum für die Entwicklung Ihrer Ideen und tragfähiger Geschäftskonzepte. Im InnoDom finden sie ihre Heimat. Er stellt die dringend benötigen Arbeitsflächen, Besprechungs- und Verwaltungsräume zur Verfügung. Mit dem Gründungszentrum auf der Gelände der Universität zu Köln ist eine zentrale Anlaufstelle entstanden, die das Start-up-Ökosystem in Köln und dem Rheinland dauerhaft stärkt.“

Als Generalunternehmen sind wir stolz darauf, Teil eines so wichtigen Projekts gewesen zu sein.

Visualisierung: kadawittfeld Architekten

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